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Nur die Gegenwart steht uns zum Leben zur Verfügung.

Jon Kabat-Zinn

Philosophie

Vertrauen ist "not-wendig"

Vertrauen ist die Voraussetzung für das Zustandekommen von Lern- und Veränderungsprozesses und für jede Horizonterweiterung. In einer vertrauensvollen Atmosphäre fühlen sich Menschen sowohl wahrgenommen und angenommen als auch geschützt und sicher. Vertrauen entsteht durch Zuhören, Offenheit, Wertschätzung, Nicht-Recht-Haben-Müssen, klare Strukturen, Transparenz im Vorgehen und Diskretion.

 

Prinzip Selbstverantwortung

Selbstverantwortung meint, die eigenen Handlungsspielräume sehen und gestalten zu lernen. "So ist es wohl: Die Bereitschaft, Leiden zu ertragen, ist verbreiteter als die Fähigkeit, das Übel zu beseitigen. ... Verantwortlich sind Sie nicht nur für das, was Sie tun, sondern auch für das, was Sie unterlassen. Dafür wollen aber die wenigsten Verantwortung übernehmen. ... Wenn Sie die Umstände nicht ändern können, dann bleibt immer noch die Möglichkeit zu wählen: Ihre innere Einstellung!"
(Reinhard K. Sprenger)

 

Kultur der Einfachheit

Einfachheit ist der Schlüssel zur Entdeckung des Wesentlichen. In einer Zeit, in der alles schneller, komplexer und unübersichtlicher wird, brauchen wir die Einfachheit, damit wir den wesentlichen "Rest" überhaupt entdecken und dann hoffentlich bewältigen. "Einfach machen heißt: weglassen, verzichten, Prioritäten setzen. Man muss so lange streichen, bis man nichts mehr weglassen kann, ohne das Wesen zu verändern."
(Dieter Brandes)

 

Handeln aus der Verbundenheit

Entscheidend für die Wirksamkeit meiner Handlungen ist die Erkenntnis, mit meinem Gegenüber in tiefer Gemeinsamkeit verbunden zu sein. Handlungen, die lediglich auf der Grundlage von Wissen, einer überlegenen Funktion oder größerer Erfahrung ausgeführt werden, führen zu innerer Distanzierung und fordern Widerstand heraus. "Das Prinzip lautet: Ich kann einem anderen keine wirkliche Hilfe sein, wenn ich nicht erkenne, dass wir beide gemeinsam in dieser Sache stecken, dass all unsere Unterschiede oberflächlich und bedeutungslos sind, und dass nur die unzähligen Punkte, in denen wir uns gleich sind, überhaupt Bedeutung haben."
(Hugo Prather)

 

Die Praxis der Achtsamkeit

Achtsamkeit bedeutet, jeden Augenblick bewusst zu erfassen, sei es eine angenehme oder eine unangenehme Erfahrung. "Achtsamkeit zu kultivieren bedeutet, zu lernen, wie man seine Energien konzentriert und bewusst lenkt, anstatt sie zu verschwenden, und das wiederum bedeutet, Geist und Körper so weit zu beruhigen, dass ein tiefer innerer Entspannungszustand eintritt."
(Jon Kabat-Zinn)

 

Leben im Gleichgewicht

In der zwischenmenschlichen Kommunikation ist sowohl die Sach- als auch die Beziehungsebene gleich wichtig. Eine gleiche Wichtigkeit besteht zwischen der einzelnen Person, der Gruppeninteraktion, der Aufgabenstellung und der Mitwelt im engsten und weitesten Sinne. Auch die unterschiedlichen Lebensbereiche (Beziehungen, Arbeit, Gesundheit, materielle Sicherheit, individuelle Sinnsuche) sind gleich wichtig. Die Aufgabe besteht darin, die dynamische Balance zwischen den unterschiedlichen Polaritäten des Lebens durch meine Handlungen zu fördern und aktiv herbeizuführen.

 

Störungen sind Chancen

Störungen – wir sprechen lieber von noch nicht verstandenen Reaktionen – verschaffen sich immer ihr Recht. Störungen fragen nicht nach Erlaubnis, sie haben de facto Vorrang. Daher geht es darum, sie als Realität des Menschen in der konkreten Situation ernstzunehmen. "Störungen und Betroffenheiten haben Vorrang, ob wir es wollen oder nicht! Es kommt nur darauf an, wie wir mit ihnen umgehen – darin liegt ein Teil unserer Freiheit."
(Ruth R. Cohn)

 

Lachen ist gesund!

Die Kunst, über sich selbst zu lachen und sich selbst nicht ganz so ernst zu nehmen sowie immer wieder neu eine heitere Distanz zu den Dingen und Menschen zu gewinnen, ist auf dem Weg der Selbsterkenntnis wesentlich. Heitere Gelöstheit, Lachen, Witze, humorvolle Freude sind ein "erfrischender Wind" inmitten von unangemessener Ernsthaftigkeit. "Humor ist einer der wichtigsten Schlüssel zur inneren Freiheit!"
(Michael von Brück)

 

Die Freiheit, Feler zu machen

In unserem Alltag geht es nicht darum, Fehler zu vermeiden, sondern um den Mut, mit Leidenschaft und Begeisterung den eigenen Weg zu gehen. Es geht um die Freiheit, Fehler zu machen und um die Bereitschaft, aus unseren Fehlern zu lernen, denn: "Jeder "Feler" ist eine Gelegenheit zur Steigerung von Kompetenz."
(Ken Blanchard)

 

Der Weg der kleinen Schritte

Inmitten der vielen privaten, beruflichen und gesellschaftlichen Herausforderungen kommt es auf den Weg der kleinen Schritte an, die jeder einzelne mit Freude und Bescheidenheit geht. "Tatsächlich sind es gerade nicht die großen spektakulären Veränderungen, sondern die vielen, kleinen, manchmal unscheinbaren Schritte, die zusammengenommen den Weg zu einem reicheren und glücklicheren Leben ausmachen."
(Hans Harald Niemeyer)